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Pixelpark meiden 22.05.2001
Wirtschaftswoche heute
Von einem Engagement in die Aktien von Pixelpark (WKN 514350) raten derzeit die Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" ab.
In der Gerüchteküche der Börsianer gehöre die Multimedienagentur Pixelpark zu den Dauergästen. Ständig würden neue Spekulationen aufkommen, welche Pläne der Mutterkonzern Bertelsmann wohl haben könnte. Nun müsse der Medienriese der angeschlagenen Tochter einmal mehr massiv unter die Arme greifen.
Bereits im November hätten die Gütersloher Pixelpark ein Darlehen in Höhe von 26 Millionen Euro gewährt. Über eine Kapitalaufstockung würden jetzt weitere 15 Millionen Euro zu Verfügung gestellt. Dadurch habe sich der Anteil von Bertelsmann von 57,4 auf 60,3 Prozent erhöht. Mit der zufließenden Liquidität wolle Pixelpark ein Effizienzprogramm finanzieren. Die geplanten Maßnahmen würden dabei einen bis Herbst andauernden Stellenabbau umfassen, um die Kosten zu drücken. Experten würden erwarten, dass der ursprünglich anvisierte Umsatz von 160 Millionen Euro in diesem Jahr weit verfehlt werde.
Im Schnitt würden jetzt lediglich noch 115 Millionen Euro erwartet. Dabei dürfte Pixelpark erneut rote Zahlen schreiben. Ende März habe das Minus bei besorgniserregenden 25,3 Millionen Euro gelegen. Negativ zu Buche hätten außerplanmäßige Abschreibungen auf die Osteuropa-Aktivitäten sowie auf den Beteiligungswert an der Venturepark Incubator AG geschlagen. Aus diesen Feldern ziehe sich Pixelpark endgültig zurück und wolle sich dabei auf die eigenen Kernbereiche konzentrieren. Das Engagement von Bertelsmann drohe ein großes Fass ohne Boden zu werden.
Nach Meinung der Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" sollten Anleger die Aktie deshalb vorsichtshalber meiden.
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